Donnerstag, 18. Dezember 2014

Auf der Suche nach Schnee

Der warme Wind hat das bisschen Schnee, das es gab, weg geschmolzen. Und so ist es total aper rund um unser Haus in Tirol, obwohl das immerhin auf 1250 m über dem Meeresspiegel liegt. Also bin ich in den Wald hinauf gestiegen, auf der Suche nach einer winterlichen Landschaft.
Erst war der Schnee noch seeeeehr spärlich:

 Aber dann wurde es mit jedem Schritt winterlicher:




Und hier noch ein stimmiger Ausblick auf die andere Talseite (Karwendel):



Montag, 15. Dezember 2014

Streifzug

Auf meinem Webstuhl in Tirol ist eine braune Baumwollkette, uraltes Material unbekannter Herkunft...
Ich habe diese Kette für einen Kreuzköper auf 4 Schäften eingezogen und verwende als Schussmaterial ähnlich altes, einfaches Wollgarn.
Da die Kette praktisch ganz vom Schuss verdeckt wird, kann ich wunderbar mit Streifen spielen!


 Aus dem Stoff möchte ich dann einige Kissenhüllen nähen. Eine wunderbare Inspiration für gestreifte Kissen bietet das Buch "Sköna Kuddar". ISBN: 9197265438
Dieses Buch bietet eine Fülle von Inspirationen für gestreifte Kissenhüllen. Die einzelnen Kapitel beinhalten jeweils Kissenhüllen einer bestimmten Farb-Gruppe. Mit dabei sind ein paar knappe Angaben zu Bindung und Materialien, sowie eine genaue Farbfolge für den Schuss. Oft sind die Hüllen eine Kombination von handgewobenen und industriellen Stoffen. Kleine Details, wie Pompons, Bindebänder oder mit einfarbigen Stoffen verstärkte Ecken geben den Kissen das gewisse Extra. 
Am Ende des Buches gibt es die Patrone zu den verwendeten Bindungen, Köper, Spitzköper und Kreuzköper. Ebenso sind da Erläuterungen zur Planung des Gewebes und Skizzen zur Verarbeitung der Gewebe.




Dienstag, 2. Dezember 2014

Advent-Tuch

Anette vom Blog Fadenstille hat zum gemeinsamen Stricken eines Tuches eingeladen. Sie hat dafür auch eine Anleitung gratis zur Verfügung gestellt. Ein Tuch mit einem wunderbar romantischen Spitzenmuster. 
Also habe ich in meinem Garnfundus gestöbert. Ich entschied mich für Tussah-Seide und Kaschmir. Die beiden Garne habe ich gefacht.



Und so sieht der kleine Anfang des Tuches aus:
Damit werde ich noch viele gemütliche Strickstunden im Advent (und vermutlich auch noch danach) verbringen.

Freitag, 21. November 2014

Babydecke

Im Oktober habe ich euch den Karton mit dem Material gezeigt, das sich in eine Babydecke verwandeln sollte. Hier könnt ihr nachschauen.
Die ganze wunderbare Wolle (vom Eiderstetter Garnkontor)  wanderte auf den Webstuhl:


Inzwischen ist der Karton leer, und - wow, so schnell! - auch der Webstuhl bereits wieder leer. Ich habe nur ein einziges Exemplar gemacht. Das ist natürlich nicht besonders wirtschaftlich, aber erstens ist das ein so spezielles Modell auf Grund eines ganz speziellen Auftrages, und zweitens habe ich bei der blauen Wolle alles aufgekauft, was die Firma an Lager hatte, und das hat knapp für eine Decke gereicht. Also: Ein wirkliches Einzelstück.
Und so sieht die fertige Decke aus:




Jetzt hoffe ich, dass die Post gut arbeitet und die Decke rasch und sicher zur Empfängerin befördert!

Samstag, 8. November 2014

Montag, 3. November 2014

Fleißig!

Auch hier in Tirol liege ich nicht auf der faulen Haut, sondern bin fleißig am Werkeln:
Am Webstuhl habe ich die Schalkette fertig abgewebt und vom Webstuhl genommen. Da ist natürlich noch Waschen und Bügeln angesagt.



Und weil ich nackte Webstühle gar nicht schön finde, kommt auch sofort eine neue Kette drauf.

Die Stricknadeln klappern auch. Hier seht ihr ein Tuch aus handgesponnenem Garn. Es ist zwar fertig gestrickt, aber noch nicht gewaschen und gespannt.

 Und mein kleiner Enkel soll bald eine Kapuzenjacke bekommen.

 Ja, und ab und zu dreht sich auch mein Spinnrad.

Montag, 27. Oktober 2014

Web-Kurs

Letzte Woche haben meine eigenen Webstühle geruht: Ich durfte einen Web-Kurs in Reckingen geben, in Beas wunderschöner Kurswerkstatt.
Foto: Bea Waldera-Kynast
Vier Frauen haben sich zum ersten Mal an "richtige", große Webstühle gewagt. Alle vier waren tolle Schülerinnen, mit viel Begeisterung und Einsatz!


Das Zerschneiden der Stoffbahnen und Verteilen der Gewebestücke war der krönende Schlusspunkt!